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Kunstausflug Klasse 9

Mittwoch, 26.07.17

Landidylle pur! Der vollbesetzte Reisebus schlängelt sich die Straßen im Schwabenland entlang. Während draußen kleine Dörfer und Felder vorbeiziehen, singen einige der Schüler zu der Musik, die abgespielt wird, um gute Stimmung zu erzeugen. Die Meisten sind aber einfach nur genervt. Die Aussicht, dass alle 9-Klässler des Kunstprofils mehrere Stunden im Bus sitzen müssen, um zwei Kirchen anzusehen, kann sie kaum begeistern. Endlich in Zwiefalten, irgendwo im Nirgendwo, steigen alle aus. Die Luft ist schwül, aber riecht gut nach Land, viel besser als in Stuttgart. Die große imposante Kirche beeindruckt sofort alle. Genau bis zu dem Zeitpunkt, als man bemerkt, dass es drinnen total kalt ist. In Verbindung mit dem Führer, der so leise redet, dass man ihn kaum versteht, kippt die Stimmung sofort wieder. Der Höhepunkt der 45-minütigen Besichtigung ist der wunderschöne, vergoldete Altar. Dort gibt es einen Vorhang aus Gips, der aussieht, als wäre er aus echtem Stoff.




Anschließend freut sich die Truppe auf die Mittagspause. Nach Schatten suchend, um sich vor der immer größer werdenden Hitze zu schützen, setzen sie sich auf Bänke und kaufen Essen vom Bäcker. Zu schnell ist die Pause vorbei und die Handys sind wieder verboten. Ein erneutes Wettrennen zum Bus beginnt, denn jeder möchte sich einen Platz so weit wie möglich hinten sichern. "Wie lange brauchen wir?", ist die meistgestellte Frage auf der Fahrt zur nächsten Kirche. Es handelt sich ein Bauwerk, das während des Rokoko entstand. Dies lässt sich zum Beispiel an den geschwungenen Formen und Spiegeln erkennen. Das Arbeitsblatt, das zu bearbeiten ist, lösen fast alle mit Bravour.




Pünktlich um 13:00 Uhr machen sich alle auf den Heimweg. Die Fahrt wird zwei Stunden dauern. Ein knapper Zeitplan für die 9a, die um 15:30 Uhr zum Tanzkurs bereit sein muss. Nach ausgeführtem Kampf um die Plätze, spielt man wieder Musik und singt lauthals. Leider existieren plötzlich zwei verschiedene Musikquellen, die Jungs müssen unbedingt Klassik hören, sehr zum Leid einiger in der Mitte Sitzenden.
Nach diesem anstrengenden, aber kunstbereichernden Tag, hoffen viele, bald zurück zu sein. Schon alleine, um dem immer wieder kommenden, entsetzlichen Güllegestank im Bus zu entkommen.
Durch diesen anschaulichen Ausflug sind auf jeden Fall alle auf die letzte Klassenarbeit vorbereitet.
Artikel: Melanie Aue
Fotos: Frau Kamm

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