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Workshop Demokratie im Haus der Geschichte

Mittwoch, 06.02.19

Unser Geschichtskurs K2 hat gemeinsam mit Frau Schick im Haus der Geschichte an einem Workshop zum Themenbereich Demokratie teilgenommen. Während des Workshops mussten wir 6 Aufgabenbereiche bearbeiten, in denen das Thema Demokratie anhand von Quellen historisch dargestellt wurde. Zentrale Fragen dabei waren "Was macht Demokratie aus?", "Was ist der Bevölkerung wichtig an Demokratie?" und "Was schafft Vertrauen in die Demokratie?”.



Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Zeit jungen Weimarer Republik, die nach dem Ersten Weltkrieg und der Zeit des Kaiserreichs als die erste deutsche Demokratie gilt. Politik benötigt Vertrauen - früher wie heute: 1918 war nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg das Vertrauen in den Staat völlig zerstört. Die Ausstellung "Vertrauensfragen" blickt darauf, wie aus der Revolution die erste Demokratie in Baden und Württemberg entstand, die um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger warb. Sie macht die Leistungen und Anstrengungen, die Hoffnungen und Träume, die Schwierigkeiten und Ängste der Frauen und Männer in dieser Zeitenwende sichtbar. Gleichzeitig will sie mit Interviews und Mitmacheinheiten zum Nachdenken und Diskutieren über die vielzitierte Vertrauenskrise der Demokratie heute anregen.






Die 6 Teilbereiche der Ausstellung (Teilhabe, Sicherheit, Zusammenarbeit, Vielfalt, Zugehörigkeit, Glaubwürdigkeit) beschreiben die Gefühle der Bürger der jungen Demokratie und wie die neue Regierung versuchte, das neue Konzept zu verwirklichen. Es ging um Schritte zur politische Teilhabe der Bürger am System und dabei z.B. um das nun 100 Jahre alte Frauenwahlrecht, das im Zuge dieses Werbens um Vertrauen und Teilhabe eingeführt wurde.

Nach Bearbeitung der Fragen, wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen dem Rest des Kurses vorgestellt und anschließend im Plenum über die Demokratie heute nachgedacht und diskutiert.

Zweifellos lassen sich viele Parallelen zwischen den Inhalten der "neuen" Demokratie nach dem Ersten Weltkrieg und unserer heutigen ziehen. Klar ist in jedem Fall, dass die essentiellen Elemente der Demokratie, die die Ausstellung behandelt, früher wie heute, zu ihrem Erhalt wichtig sind. Das wurde für uns in diesem Workshop noch einmal ganz klar.

Artikel: Fynn Martin
Fotos: Fynn Martin

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